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Knauf: Komplettierte Sanitäreinbauteile optimieren Sanitärtechnik

Komplettierte Sanitäreinbauteile optimieren Sanitärtechnik

Die Kosten für die Sanitärinstallation sind ein wesentlicher Kostenblock im Wohnungsbau und haben sich immer weiter verteuert. Dieser Entwicklung wollen die Hersteller von Installationswandsystemen gegensteuern. Sie setzen auf Großserienproduktion bei laufender Vervollständigung des Systemzubehörs. Preisvergleiche, die soeben von einer Fachzeitschrift angestellt wurden, haben ergeben, dass erhebliche Kosten bei Vorwandsystemen eingespart werden können.

Das Knauf-System W 357, das auf der BAUTEC in Berlin vorgestellt wurde, bietet für die Vorwandinstallation der Sanitäranlagen durch eine neue Universaltraverse Problemlösungen, die hinsichtlich der Flexibilität ihresgleichen sucht. Waschtische oder Stützgriffe und Klappsitze für Behinderte lassen sich z.B. nach Fliesenraster anbringen. Der Installateur hat den nötigen Spielraum, um danach zu vermitteln. Ergänzt wird das Programm durch Traversen für Wandbatterien, Spülenanschluß und Waschmaschinenanschluß mit Unterputzsyphon. Für die Bekleidung von Installationsschächten werden verschiedene Varianten angeboten.

Die Verwendung systemgerechter, geprüfter Einbauteile wird sich für die verschiedensten Anordnungen und Ver- und Entsorgungssysteme auch im Wohnungsbau durchsetzen. Entsprechend der Nutzungsbelastung sind die Systemteile solide konstruiert und gefertigt.

Die Vorwandinstallation wird sich sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung von Wohnungen ihren Marktanteil als modernes Montageverfahren sichern. Dabei wird die Vorwandinstallation in Form einer Wandhalbschale in gewünschter Tiefe vor die Wand montiert und im Inneren alle Ver- und Entsorungsleitungen geführt.

Sind Ver- und Entsorgungsleitungen in der Wand zu führen, bietet die Riegelwand-Bauweise mit Massivbauplatten besondere Vorteile. In einer Wanddicke von nur 125 mm, lassen sich beispielsweise die Ver- und Entsorgung von Spülen, Waschmaschinen oder Handwaschbecken kostengünstig integrieren. Diese Wände mit 25 mm dicker Beplankung erreichen Schalldämmwerte von 46 dB, das Wohnungswandsystem den geforderten Schalldämmwert von 53 dB.

Vorwandinstallation und Installationsschächte im Trockenbau sind in Zeiten preiswerter Wohnungsnachfrage Montageverfahren zur Bauzeit- und Kostenminderung. Die Komplettierung der Systeme schreitet voran, so dass gleichbleibende hohe Qualität in der Ausführung gewährleistet werden kann.